Samstag, 13.8.2016

Crewwechseltag, sagt eigentlich schon alles, putzen, packen, aufräumen, abrechnen, einweisen, einkaufen......

 

Am Abend sind wir dann Muscheln essen gegangen und haben die Eindrücke von St. Malo auf uns weiter wirken lassen.

 

Sonntag, 14.8.2016

Am frühen Morgen ging es los zur Schleuse, allerdings mussten wir davor über eine Stunde warten, weil ein größerer Frachter diese belegte. Gegen 7:30 waren wir um einige Zeit hinter unserem Törnplan zurück und hielten Kurs auf Jersey. Die meiste Zeit mussten wir motoren, da der Wind tatsächlich aus der Richtung kam in die wir wollten.

Am frühen Nachmittag lagen wir fest in der Marina von Jersey und nutzten die restliche Zeit zum Landgang in St. Hellier.

 

Montag, 15.8.2016

Am nächsten Tag schnappten wir uns den Bus und fuhren zur Südost Spitze der Insel um das die dortige Burg zu besichtigen.

Da der Fotoapparat in der letzten Törnwoche den Niedergang herunter stürzte, und wir seitdem nur noch mit Problemen und dem Telezoom Aufnahmen machen können, sahen wir uns nach einer neuen Kamera um. Leider ohne Erfolg.

 

Dienstag, 16.8.2016

Gegen 8:00 wollten wir nach Guernsey aufbrechen, leider mussten wir den Nachbarn erst wecken da dieser Verstanden hatte das wir 8:00 Jersey Zeit meinten. Üblich ist aber das wir alle in Bordzeit = MESZ rechnen. Und da gingen wir davon aus das er als Franzose auch diese Zeit als Bordzeit nimmt. Also mussten wir ihm erst erklären das wir auf Ortszeit erst umrechnen wenn wir mit einer englischen Yacht reden. Zu dem macht auch die Ausfahrt an diesem Tag um 8:30 (Bordzeit) zu.

Aber wir schafften es noch aus dem Hafen und hatten einen ruhigen Törn unter Genaker nach Guernsey.

 

 

 

 

Mittwoch, 17.08.2016

 

Hafentag auf Guernsey, die einen wollten mit dem Bus die Insel erkunden, die anderen lieber Segeln. Trotz des nebeligen Wetters sind wir dann vor die Einfahrt gegangen und haben mit den Leuten die segeln wollten ein paar Stunden Manövertraining gemacht. Wieder im Hafen wurden wir direkt in die Ecke mit den Yachten gelegt die am nächsten Morgen raus wollten. Nach einem langen Sparziergang durch Stankt Peter Port haben wir noch Gas und Öl für das Schiff eingekauft. Der Abend klang dann gemütlich im Cockpit aus. Wobei nur für die Crew, ich selber musste die An- und Abreise für den nächsten Törn planen.

 

 

 

Donnerstag, 18.08.2016

 

um 7:00 holte uns der Wecker aus dem Schlaf. Gegen 8:00 sollte die Strömung im „Little Russel“ bis zu 3,5 Knoten stehen. Natürlich in unsere Richtung. Da wir danach in das gefürchtete Alderney Race wollten, genau der richtige Augenblick.

 

So sausten wir durch die Engstellen mit bis 11 Knoten Fahrt über Grund und erreichten gegen 11:45 planmäßig Alderney. In Alderney bekamen wir noch eine Murringtonne, beschlossen aber trotzdem noch am Abend nach Cherbourg zu segeln. Zu erst machte der Smutje für alle Pfannkuchen als Mittagsessen. Nach dem Aufräumen riefen wir das Taxiboot das uns schnell an Land brachte. So genossen wir den Nachmittag auf der Insel. Wir teilten uns auf und ich ging mit meinem Sohn die Festung und den Strand in der Bray Bucht erkunden. Gegen 16:30 suchten wir das Cafe am Strand auf genossen in der Sonne den Cappuccino bei recht gutem WLAN.

 

Gegen 18:45 hatten sich die Nebelbänke im Hafen verzogen und die Strömung stand noch günstig für uns. Warfen wir die Murring los und machten uns auf den Weg.

 

Kurz hinter der Hafenausfahrt steckten wir in der nächsten Nebelbank. Mit verstärktem Ausguck und einem Navigator am Plotter für die AIS Überwachen fuhren wir weiter. Alle 2 Minuten wurde die Stille von unserem Nebelhorn durchbrochen.

 

 

 

Nach einiger Zeit, kurz hinter dem Cap la Hague klarte es wieder etwas auf und wir konnten entspannter weitersegeln.

 

 

 

Gegen 21:30 lagen wir dann an der Tankstelle in Cherbourg. In gut 7 Stunden 63 Meilen, wer will da klagen. Gegen 22:15 hatten wir dann unseren Liegeplatz erreicht und fielen nach einem kurzem Essen in die Kojen.

 

 

 

Freitag, 19.08.2016

 

Ein kurzes Ausschlafen und dann ging der Crewwechselstress los. Die einen wollten schon am Nachmittag aufbrechen, der Rest am frühen Samstag Morgen. So haben wir als Wäsche gewaschen, geputzt, und für den nächsten Törn eingekauft. Da wir nächste Woche ohne Auto in Cherbourg sind, haben wir schon mal die Schweren Lebensmittel und Getränke an Bord gebracht.

 

Den gesamten Tag hatten wir immer wieder mit nettem Nieselregen und Dauerregen zu tun. Da fällt einem erst auf wie viel Glück wir bis dahin mit dem Wetter hatten.

 

Gegen 19:00 machten wir uns dann in die Stadt auf um ein Restaurant für den Abend zu finden.

 

 

 

Samstag, 20.08.2016

 

Am frühen Morgen räumten und putzen wir den Rest vom Schiff und machten uns mit dem Auto auf den Weg nach Hause.